Die Tracht

Beim ersten Auftritt zu Fronleichnam 1975 wurden die Musikantinnen und Musikanten der Kapelle in eine historisch, bodenständige Bauerntracht eingekleidet und erstmals im Burgenland, trugen die musizierenden Mädchen eine Frauentracht. Auch die farbenprächtige Tracht des Mädchenchores und der Volkstänzerinnen ist eine aus dem vorigen Jahrhundert stammenden Brauttracht aus Tadten nachempfunden. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Trachten von den Aktiven selbst finanziert wurden. Im Jahre 2003 wurde die Tracht auf schwarze Hose, schwarze Schuhe, weißes Hemd, rotes Gilet und rote Krawatte getauscht.


Das Probelokal

Durch den Abbruch der alten Schule und damit den Verlust der Probenräumlichkeiten wurde kurzfristig die Benützung der Kühlhäuser in der Andauerstraße als Musikheim in Erwägung gezogen. In der Zwischenzeit fanden die Proben im Stadl des Pfarrhofes statt, bis dann im Jahre 1976 auf Anraten der politischen Gemeinde nach Bezugsfähigkeit ein Teil des Kellers der neu errichteten Volksschule als Proberaum und Musikheim adaptiert wurde. Die Einrichtung erfolgte ausschließlich durch die Eigeninitiative der Aktiven und Eigenmittel des Vereins, auch sämtliche Instrumente, Notenmaterial und alle notwendigen Utensilien wurden vom Verein finanziert, bis auf eine einmalige, nicht rückzahlbare Subvention von S 600.000 (€ 43.603,70) (laut Beschluss des Gemeinderates vom 1.1.1975). Dieser Bereich wird bis heute als Proberaum und Musikheim vom Musikverein genutzt.

Proberaum des MV Tadten